29.09.2016

Zufriedene Gesichter in Bad Pyrmont

Bad Pyrmont, 14. Juli 2016 - Auf dem zweiten Statustreffen bei PHOENIX CONTACT zogen die IUNO-Projektpartner eine durchweg positive Bilanz: Die gesteckten Teilprojektziele konnten erreicht und die Meilensteile für den weiteren Projektverlauf festgesetzt werden. Auch die Umsetzung der Demonstratoren an den vier Anwendungsszenarien „Kundenindividuelle Produktion“, „Technologiedatenmarktplatz“, „Fernwartung“ und „Visueller Sicherheitsleitstand“ ist in vollem Gange. Für die zweite Jahreshälfte ist im Arbeitspaket „Fernwartung“ ein erster Workshop bei dem Projektpartner BOSCH geplant, um kleinen und mittelständischen Unternehmen den Demonstrator zu präsentieren und ein Stimmungsbild über die Erwartungen und Bedürfnisse zur optimalen Anwendbarkeit einzufangen. Weitere Workshops zu den anderen drei Anwendungsfällen sind für 2017 vorgesehen. Eine Werksführung bei PHOENIX CONTACT und ein gemeinsames Mittagessen rundete das Statustreffen ab und bot den Projektpartnern die Möglichkeit für einen intensiven Austausch. Zu den Gästen zählten auch Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des betreuenden Projektträgers VDI/VDE-IT. Das dritte Statustreffen findet im Januar 2017 bei TRUMPF statt.

Über IUNO
IUNO, das Nationale Referenzprojekt zur IT-Sicherheit in Industrie 4.0, vereint 21 Partner aus Industrie und Forschung und führt die wesentlichen Akteure im Themenfeld zusammen: Großunternehmen, Mittelständler, Anwenderunternehmen, spezialisierte IT-Sicherheitsunternehmen und führende Forschungseinrichtungen. Im Rahmen des Projekts werden Bedrohungen sowie Risiken für die intelligente Fabrik identifiziert und Schutzmaßnahmen entwickelt, die exemplarisch an vier Demonstratoren umgesetzt werden. Als Ergebnis werden möglichst allgemein verwendbare Lösungen für Herausforderungen der IT-Sicherheit im industriellen Anwendungsfeld zur Verfügung gestellt, die auf andere Unternehmen übertragbar sind und als Blaupausen für die sichere Industrie 4.0 herangezogen werden können. Das Referenzprojekt wird mit einem Gesamtvolumen von 33 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und läuft bis Juni 2018.
Partner von IUNO sind: accessec GmbH, Bosch Rexroth AG, Bosch Software Innovations GmbH, DFKI GmbH, Duravit AG, ESCRYPT GmbH, Fraunhofer AISEC, Fraunhofer IESE, Fraunhofer SIT, HOMAG Group AG, Infineon Technologies AG, Nobilia Werke, Phoenix Contact GmbH, Robert Bosch GmbH, Siemens AG, TRUMPF, TU Darmstadt, TU München, Universität Kassel, Volkswagen AG, WIBU-SYSTEMS AG. Projektkoordinator ist die HOMAG.