Zur Übersicht

27. Juli 2016

Was haben IUNO und Gänse gemeinsam?

Gänsemarsch

Schenkt man dem Geschichtsschreiber Livius Glauben, bewahrten eben diese Gänse am 18. Juli 387 v. Chr. die Stadt Rom vor einer größeren Katastrophe: Die Keltenstämme hatten die Alpen überwunden und näherten sich unbemerkt der Stadt, um das Volk anzugreifen. Ein für die Römer unvorstellbares Szenario, lebten sie bislang doch in der Annahme, dass die Alpen niemals von Völkern überquert werden können. So geschah es, dass am Morgen des 18. Juli das Volk die Bedrohung nicht auf sich zukommen sah und alle friedlich in ihren Betten schliefen. Nur die heiligen Gänse auf dem Kapitol seien wach gewesen und hatten die Gefahr gespürt, so der Mythos. Dank ihres lauten Geschnatters konnten sie die noch schlafenden Römer vor den Feinden warnen und das Schlimmste verhindern. Und Juno? Sie erhielt den Beinamen Moneta, die Warnerin.

Was haben die heiligen Gänse und das Projekt IUNO nun gemeinsam? Sie beide warnen vor unbekannten Gefahren. Das IUNO-Projekt ist ins Leben gerufen worden, um Unternehmen für unbemerkte Cyber-Angriffe auf ihre vernetze Produktion zu sensibilisieren. Die 21 Projektpartner möchten vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen dazu animieren, sich mit dem Thema IT-Sicherheit zu beschäftigen und ihnen ein Werkzeug an die Hand geben, um Sicherheitslücken im System zu entdecken und rechtzeitig zu schließen. Denn durch die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung sind heute lebenswichtige Infrastrukturen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens verletzbarer denn je. Wir brauchen daher IT-Sicherheit, wenn die Vision der Industrie 4.0 Realität werden soll. Dafür steht der Name IUNO.