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29. August 2016

Industrie 4.0 steht in erster Linie für Vernetzung

Mit Industrie 4.0 halten viele digitale Aspekte Einzug in die vernetzte Produktion. Eine einheitliche Definition des Begriffs über alle Branchen hinweg fällt deshalb schwer. Um im  Rahmen von IUNO, dem Nationalen Referenzprojekt zur IT-Sicherheit in Industrie 4.0, ein einheitliches Gesamtbild des Begriffs Industrie 4.0 zu zeichnen, hat die TU-Darmstadt eine Datenerhebung unter den Projektpartnern durchgeführt. Ziel der Umfrage war es, ein kollektives Verständnis und einen gemeinsamen Kontext als Ausgangspunkt für die weiteren Aktivitäten im Projekt zu entwickeln. Die Umfrage ergab, dass alle Befragten mit Industrie 4.0 in erster Linie Vernetzung assoziieren. Aber auch Begriffe wie Big Data, Internet of Things und Flexibilität werden mit Industrie 4.0 in Verbindung gebracht. Die IT-Sicherheit wird von den Projektpartnern als größte Herausforderung aber auch als unabdingbare Basis für das Voranschreiten des digitalen Wandels gesehen. Hier gilt es Sicherheitslücken aufzudecken und Wirtschaftsspionage zu vermeiden. Die Entstehung neuer Berufsbilder und die mögliche Umstrukturierung bestehender Arbeitsplätze im Zeitalter der Digitalisierung wird dagegen als unkritisch eingestuft. Nach Meinung der Befragten besteht allerdings die Gefahr von Fehlqualifizierungen.